Qimei Lighthouse, Leuchtturm im Landkreis Penghu, Taiwan
Der Qimei Leuchtturm ist ein weißer Zylinderbau auf einer Insel in der Straße von Taiwan, der sich neben einem einstöckigen Wächterhaus mit umlaufendem Balkon erhebt. Die gesamte Anlage wirkt kompakt und zweckmäßig für ihre nautische Aufgabe gestaltet.
Der Leuchtturm wurde 1939 fertiggestellt und war das letzte Bauprojekt dieser Art während der japanischen Verwaltung Taiwans. Er markiert das Ende einer Ära der Leuchtturbauaktivitäten unter japanischer Herrschaft.
Der Leuchturm steht auf der Insel Qimei, die nach sieben Frauen aus der Ming-Dynastie benannt ist, die sich lieber dem Tod widersetzten, als von Piraten gefangen genommen zu werden. Der Name erinnert an eine historische Geschichte, die bis heute die Identität der Insel prägt.
Der Turm sendet alle 10 Sekunden zwei weiße Blitze aus und kann über eine Sichtweite von etwa 11,3 Seemeilen über die Meerenge gesehen werden. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Insel windig sein kann und das Wetter schnell umschlagen kann.
Der Leuchtturm wechselte 1964 von Acetylen zu Elektrizität, was eine damals große technische Verbesserung darstellte. Diese Umstellung machte den Betrieb sicherer und zuverlässiger für die maritime Navigation.
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