Museum für Lokalgeschichte, Heimatkundemuseum in Mariupol, Ukraine.
Das Museum fur Heimatgeschichte Mariupol ist ein Ort mit sieben Ausstellungsräumen, in denen Naturalien, archäologische Funde und historische Artefakte aus verschiedenen Epochen der Region Donezk zu sehen sind. Die Sammlung umfasst etwa 53.000 Exponate, darunter auch wissenschaftliche Materialien, die in einer hauseigenen Bibliothek gelagert werden.
Das Museum wurde im Februar 1920 von der Stadtverwaltung für öffentliche Bildung gegründet und war die erste staatliche Museumsinstitution in der Region Donezk. Dies machte den Ort zu einem frühen Zentrum für die Bewahrung und das Studium der regionalen Geschichte.
Das Museum bewahrt Münzsammlungen auf, darunter byzantinische Münzen und Dokumente über griechische christliche Siedlungen aus der Zeit des Krimkhanats. Diese Objekte zeigen die vielfältigen Kulturen, die diese Region geprägt haben.
Das Museum befindet sich in der Georgievskaya-Straße 20 und verfügt über eine wissenschaftliche Bibliothek mit etwa 17.000 Bänden, die auch für Forschungen zugänglich ist. Besucher können von speziellen Führungen und Bildungsprogrammen profitieren, die regelmäßig angeboten werden.
Die Forschungsarbeiten des Museums trugen zur Schaffung von drei Naturschutzgebieten in der Asow-Region bei: die Steppenlandschaft von Khomutovsky, die Bilosaray-Sandbank und die Steingräber. Diese Erkenntnisse zeigen, wie wichtig die wissenschaftliche Arbeit der Institution für die Bewahrung der natürlichen Umwelt war.
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