Rockaway Beach, Strandviertel in Queens, Vereinigte Staaten.
Rockaway Beach ist ein Strandviertel in Queens, New York, das sich entlang der Atlantikküste erstreckt und über einen acht Kilometer langen Sandstrand sowie eine Holzpromenade verfügt, die mehrere Wohnabschnitte miteinander verbindet. Die Halbinsel trennt den Atlantik von der Jamaica Bay und bildet den südlichsten bewohnten Teil New Yorks, wobei das Gebiet zwischen Beach 3rd Street im Westen und Beach 149th Street im Osten organisiert ist.
1897 schlossen sich zwei eigenständige Siedlungen namens Holland und Hammels zum Village of Rockaway Beach zusammen, das später bei der Eingemeindung in New York City aufging. Die Erschließung begann Ende des 19. Jahrhunderts als Badeort, was durch den Bau von Hotels und Eisenbahnverbindungen für Tagesausflügler aus Manhattan gefördert wurde.
Der Stadtteil bewahrt bis heute enge Verbindungen zum irischamerikanischen Erbe und gilt informell als Treffpunkt für die irische Gemeinschaft New Yorks. Diese Tradition zeigt sich in lokalen Pubs, Geschäften und bei Festen, die entlang der Strandpromenade und in den Nebenstraßen stattfinden.
Die U-Bahn-Linie A, Stadtbusse und der NYC Ferry bieten Verbindungen zwischen Rockaway Beach und anderen Stadtteilen von New York. Die Strandpromenade lädt zum Spazieren oder Radfahren ein, wobei die Westseite des Strandes dichter bebaut ist als die ruhigere Ostseite mit ihrem Nationalerholungsgebiet.
Die Ramones verewigten diese Gegend 1977 in ihrem gleichnamigen Song Rockaway Beach, der Teil des musikalischen Erbes des Viertels wurde. Der Titel ist bis heute auf Postkarten und Souvenirs zu finden und erinnert Besucher an die Verbindung zwischen diesem Badeort und der New Yorker Punkrock-Szene der 1970er Jahre.
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