Jamaica Estates, Gehobenes Wohnviertel in Queens, Vereinigte Staaten
Jamaica Estates ist ein Wohnviertel in Queens, das sich durch einfamilienhäuser im Tudor- und Kolonialstil auszeichnet, die entlang geschwungener Straßen stehen. Die Anlage weicht bewusst vom rechtwinkligen Straßennetz der Stadt ab und nutzt die natürliche Geländeform mit altem Baumbestand.
Die Siedlung entstand ab 1907 als geplante Wohnanlage nach Entwurf von Frederick Law Olmsted Jr., der zuvor bereits andere Landschaftsprojekte umgesetzt hatte. Das ursprüngliche Grundstück umfasste etwa 203 Hektar und wurde unter Erhalt der vorhandenen Bäume erschlossen.
In den Straßen wird man vor allem auf Familien treffen, die in den großzügigen Eigenheimen wohnen und den Garten pflegen. Die Wohnarchitektur zeigt bis heute den Einfluss europäischer Bautraditionen, die sich in den Details der Fassaden ablesen lassen.
Die Gegend lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die geschwungenen Straßen zum Spazieren einladen und die Häuser gut sichtbar sind. Eine U-Bahn-Station im südlichen Teil verbindet das Viertel mit der Innenstadt und anderen Bezirken.
Die Straßennamen stammen aus Sprachen des Vereinigten Königreichs und spiegeln die Gestaltungsidee der Gründerzeit wider. Das Wegenetz folgt den natürlichen Höhenlinien, wodurch jede Straße eine eigene Biegung und Aussicht erhält.
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