Isle Royale, Nationalpark-Insel im Oberen See, Michigan, Vereinigte Staaten.
Isle Royale ist eine Insel im Huronsee im US-Bundesstaat Michigan, die sich über 72 Kilometer in der Länge und 14 Kilometer in der Breite erstreckt. Das Gelände besteht aus felsigen Ufern, stillen Seen im Inselinneren und Hügeln, die von dichtem Nadelwald bedeckt sind.
Ureinwohner aus den Regionen westlich und nördlich des Sees bauten hier über viele Jahrhunderte Kupfer ab und hinterließen Gruben, die noch heute sichtbar sind. Europäer erkundeten die Insel ab dem 17. Jahrhundert, doch eine dauerhafte Besiedlung blieb aus.
Der Name stammt aus dem Französischen und bedeutet Königsinsel, ein Hinweis auf die frühen europäischen Entdecker, die hier vorbeifuhren. Besucher folgen heute den Fußwegen, die durch dichte Wälder führen, und übernachten in einfachen Hütten oder auf Zeltplätzen entlang der Küste.
Fähren und Wasserflugzeuge bringen Besucher zwischen Mai und September auf die Insel, während sie von November bis April geschlossen bleibt. Wer hier wandern will, sollte festes Schuhwerk und Ausrüstung für wechselndes Wetter mitbringen, denn Unterstände sind spärlich verteilt.
Die Insel liegt näher an der kanadischen Küste als an der amerikanischen, gehört aber politisch zu Michigan. Elche und Wölfe leben hier ohne natürliche Landverbindung und bilden ein biologisches System, das Forscher seit Jahrzehnten beobachten.
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