Tennessee River, Hauptfluss im nördlichen Alabama, Vereinigte Staaten.
Der Tennessee River fließt etwa 257 km durch den Norden von Alabama und bildet mehrere künstliche Seen, die zur Energiegewinnung und Wasserversorgung dienen. Seine Ufer wechseln zwischen bewaldeten Hängen und flachen Abschnitten, wo Äcker und kleine Ortschaften direkt an das Wasser grenzen.
Die Bundesregierung baute ab den 1930er Jahren mehrere große Dämme entlang des Flusses, um Hochwasser zu kontrollieren und Elektrizität zu erzeugen. Diese Bauwerke veränderten die natürliche Strömung und schufen neue Wasserwege für die Schifffahrt.
Der Name stammt von den Cherokee, die in dieser Region lebten, bevor europäische Siedler ankamen. Fischer nutzen heute noch dieselben ruhigen Abschnitte, die seit Jahrhunderten für ihre guten Fangplätze bekannt sind.
Zahlreiche öffentliche Bootsrampen an den künstlichen Seen ermöglichen den Zugang zum Wasser, besonders während der wärmeren Monate von Frühling bis Herbst. Wer angeln oder schwimmen möchte, findet an verschiedenen Ufern ausgewiesene Zonen mit Parkplätzen.
Die Unterwasserfauna umfasst mehr als 100 verschiedene Muschelarten, von denen viele nirgendwo sonst auf dem Kontinent vorkommen. Einige dieser Muscheln wurden erst in den letzten Jahrzehnten wissenschaftlich beschrieben.
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