Near Islands, Inselgruppe im Südwesten Alaskas, Vereinigte Staaten.
Die Near Islands sind eine Inselgruppe mit etwa 15 separaten Landmassen am äußersten westlichen Ende der Aleuten. Sie erstrecken sich über ein großes Gebiet und bilden die westlichste Grenze des Inselbogens in Alaska.
Russische Entdecker benannten diese Inseln im 18. Jahrhundert nach ihrer geografischen Nähe zu Russland. Sie wurden daraufhin zu wichtigen Orientierungspunkten für die Seeschifffahrt im nordpazifischen Raum.
Die lokale Bevölkerung hat über Generationen hinweg Fischerei und Jagd betrieben, wobei traditionelle Methoden an die rauen Bedingungen des Nordpazifiks angepasst wurden. Diese Praktiken prägen bis heute das Leben der wenigen Menschen, die auf diesen abgelegenen Inseln ansässig sind.
Der Zugang erfolgt hauptsächlich über die Insel Shemya, die einen aktiven Flughafen hat. Besucher sollten im Voraus planen und sich auf begrenzte Transportmöglichkeiten und abgelegene Bedingungen einstellen.
Die Inselgruppe wurde 2017 von einem Erdbeben der Stärke 7,7 heimgesucht, das einen Tsunami auslöste. Diese Welle erreichte verschiedene Orte im gesamten Pazifischen Ozean und zeigte die seismische Aktivität dieser Region.
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