Japanese Occupation Site, Kiska Island, Schlachtfeld des Zweiten Weltkriegs auf den Aleuten, Vereinigte Staaten
Das Gelände auf Kiska Island zeigt Überreste von Kasernen, Stellungen und Artillerieplatzierungen, die sich über das bergige Terrain erstrecken. Besucher finden dort Spuren von Befestigungen und Infrastruktur, die von der militärischen Nutzung während des Krieges berichten.
Japanische Streitkräfte landeten im Juni 1942 auf der Insel und errichteten eine Militärbasis, die fast ein Jahr lang Bestand hatte. Der überraschende Rückzug im Juli 1943 zeigte, wie ungewöhnlich dieser Konflikt in Alaskas abgelegenen Gewässern verlief.
Die Insel symbolisiert für viele Amerikaner eine Zeit, in der die eigene Küste unmittelbar bedroht war. Die Überreste zeigen, wie dieser Konflikt das Bewusstsein für Verteidigung und nationale Sicherheit geprägt hat.
Die Insel ist nicht für Besucher ohne Genehmigung zugänglich, und Expeditionen erfordern besondere Erlaubnis. Aufgrund der abgelegenen Lage, des rauen Wetters und der schwierigen Bedingungen sind Reisen nur mit spezieller Vorbereitung und Ausrüstung möglich.
Unter dichtem Nebel gelang es etwa 5.000 japanischen Soldaten, die Insel in weniger als einer Stunde heimlich zu verlassen. Dies geschah, ohne dass die Alliierten, die die Insel überwachten, von der Evakuierung bemerkten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.