Long Island Sound, Meeresästuar zwischen Connecticut und Long Island, US
Der Long Island Sound ist ein Meeresarm, der Connecticut im Norden von Long Island im Süden trennt und dabei Süßwasser aus zahlreichen Flüssen mit dem Atlantik verbindet. Seine Ufer wechseln zwischen felsigen Abschnitten, sandigen Stränden und von Menschen angelegten Häfen, während sich die Breite des Gewässers von nur wenigen Kilometern bis zu deutlich weiteren Passagen verändert.
Adriaen Block fuhr 1614 als einer der ersten Europäer durch diese Gewässer und eröffnete damit den Handel zwischen niederländischen Siedlern und indigenen Völkern. Im 19. Jahrhundert verwandelte sich das Gebiet in eine wichtige Route für Dampfschiffe, die Passagiere und Waren zwischen New York und Boston beförderten.
Die Wasserstraße bildet eine natürliche Grenze zwischen Neuengland und den Mittelatlantikstaaten und prägt maritime Traditionen.
Fähren verbinden mehrere Häfen auf beiden Seiten und bieten eine direkte Alternative zu langen Autofahrten entlang der Küste. Wer in Küstennähe reist, sollte sich auf wechselnde Wetterbedingungen einstellen, da Nebel und Wind die Sicht und Überfahrten beeinflussen können.
Mehr als tausend wirbellose Arten leben im Wasser und auf dem Meeresgrund, darunter Muscheln, Krabben und Hummer, die für die lokale Fischerei von Bedeutung sind. Das Zusammenspiel von Süß- und Salzwasser schafft Bedingungen, die sowohl Meeres- als auch Flussbewohner anziehen.
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