Fort Totten, Militärische Festung in Queens, Vereinigte Staaten
Fort Totten ist eine Küstenfestung in Queens, die entlang der Waterfront mit alten Kasernen, Geschützstellungen und Verwaltungsgebäuden aus Stein liegt. Wege durchziehen das weitläufige Gelände, das Blicke auf die Throgs Neck Bridge und das Wasser bietet.
Das Ingenieurkorps der US-Armee begann 1862 mit dem Bau, um den Hafen von New York während des Bürgerkriegs zu sichern. Die Festung blieb über ein Jahrhundert lang in militärischer Nutzung und wurde erst in den 1990er-Jahren größtenteils geschlossen.
Der Name ehrt Joseph Gilbert Totten, der als oberster Ingenieur der US-Armee Küstenbefestigungen entwarf. Das Gelände zeigt noch heute Backsteinbauten aus dem 19. Jahrhundert und wird für öffentliche Veranstaltungen sowie als Park genutzt.
Das Gelände ist über lokale Buslinien und U-Bahn-Stationen erreichbar, mit Parkplätzen in der Nähe des Eingangs. Wege sind meist flach und gut für einen Rundgang geeignet, wobei manche historische Gebäude nur bei Führungen zugänglich sind.
Eine Ingenieurschule betrieb hier zwischen 1869 und 1901 Versuche mit Unterwasserminen für die Hafenverteidigung. Die Technologie wurde später an andere Küstenbefestigungen in den Vereinigten Staaten weitergegeben.
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