Hell-Creek-Formation, Geologische Formation im westlichen North Dakota, Vereinigte Staaten.
Die Hell Creek Formation besteht aus einer Abfolge von Sandstein- und Tonschichten im westlichen North Dakota, die sich über etwa 170 Meter Gestein erstrecken und aus der Oberkreidezeit stammen. Die Schichten liegen an der Oberfläche frei und zeigen verschiedene Farbtöne von grau über braun bis rötlich, wobei sich härtere und weichere Gesteine abwechseln.
Der Paläontologe Barnum Brown dokumentierte diese Formation 1907 erstmals und erkannte ihre Bedeutung für die Erforschung der späten Dinosaurierzeit. Die Gesteine bildeten sich vor etwa 66 bis 68 Millionen Jahren in einem flachen Küstengebiet, das sich später zu den heutigen Great Plains erhob.
Die Formation beherbergt umfangreiche Sammlungen im Museum of the Rockies und im Paläontologischen Museum Kaliforniens für wissenschaftliche Bildung.
Besucher sollten Genehmigungen bei den zuständigen Landverwaltungen einholen, bevor sie Fossilien sammeln oder Gesteinsproben entnehmen. Jeder Fund sollte gemeldet werden, damit Wissenschaftler wertvolle Informationen über den Fundort und den Kontext erhalten können.
Die Formation enthält die K-Pg-Grenze, eine dünne Schicht aus Ton und Iridium, die den Übergang zwischen der Kreidezeit und dem Paläogen markiert. Diese Linie zeigt den Moment, an dem ein Asteroideneinschlag das Leben auf der Erde grundlegend veränderte.
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