Bunker Hill Monument, Granitobelisk in Charlestown, Vereinigte Staaten.
Das Bunker Hill Monument ist ein 67 Meter hoher Granitturm in Charlestown, Boston, der an die Schlacht von 1775 erinnert. Die Fassade besteht aus massiven rechteckigen Steinen, die sich nach oben hin verjüngen und in einer spitzen Pyramide enden, wie bei klassischen ägyptischen Obelisken.
Marquis de Lafayette legte 1825 den Grundstein, genau fünfzig Jahre nach der Schlacht am 17. Juni 1775. Die Bauarbeiten zogen sich bis 1843 hin, teils wegen Geldmangels und teils wegen der Schwierigkeit, so viele schwere Steinblöcke heranzuschaffen.
Der Name des Hügels führt Besucher oft in die Irre, denn die Schlacht fand eigentlich auf dem benachbarten Breed's Hill statt. Dennoch blieb der Name Bunker Hill erhalten und das Denkmal steht heute als Treffpunkt für Einheimische, die hier joggen oder bei Zeremonien zum Unabhängigkeitstag zusammenkommen.
Zum Erreichen der Aussichtsplattform führen 294 Stufen durch eine enge Wendeltreppe im Inneren. Wer Probleme mit Treppen hat oder sich in engen Räumen unwohl fühlt, sollte dies vor dem Aufstieg bedenken, denn es gibt keinen Aufzug und die Treppe ist schmal.
Die Steine stammen aus Quincy, Massachusetts, und gelangten auf der ersten kommerziellen Eisenbahnlinie Nordamerikas zur Baustelle. Diese Bahn wurde eigens für den Transport der schweren Granitblöcke eingerichtet und markierte den Beginn einer neuen Epoche im Bauwesen.
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