Chelsea, Historisches Viertel im westlichen Manhattan, Vereinigte Staaten.
Chelsea liegt im Westen von Manhattan und erstreckt sich von der 14. bis zur 30. Straße zwischen der Sixth Avenue und dem Hudson River, mit typischen Brownstone-Häusern und umgebauten Lagerhallen. Die Gegend verbindet Wohnviertel mit ehemaligen Industriebauten, die heute Galerien und Geschäfte beherbergen.
Major Thomas Clarke erwarb das Gelände im Jahr 1750 und gab dem Anwesen den Namen eines Londoner Krankenhauses. Die Gegend entwickelte sich im 19. Jahrhundert von einem ländlichen Besitz zu einem dicht bebauten Stadtviertel mit Industrie und Wohnhäusern.
Das Viertel hat sich als wichtiger Treffpunkt für die LGBT-Gemeinschaft etabliert, mit Regenbogenflaggen und entsprechenden Geschäften entlang der Straßen. Der Name stammt aus dem 18. Jahrhundert und bezieht sich auf ein bekanntes Hospital in London, wobei heute vor allem moderne Galerien und Künstlerateliers das Stadtbild prägen.
Ein erhöhter Park zieht sich durch das Viertel von der Gansevoort Street bis zur 34. Straße und bietet einen erhöhten Rundgang mit Blick auf die Straßen. Viele Galerien können kostenlos besucht werden, wobei die meisten Ausstellungsräume von Mittwoch bis Samstag geöffnet sind.
Ein früherer Fabrikbau beherbergt heute einen großen Markt mit Lebensmittelständen, wobei in diesem Gebäude einst ein berühmter Keks erfunden wurde. Unter den Gleisen der alten Hochbahn wachsen heute Wildblumen und Gräser, die an die ursprüngliche Nutzung als Eisenbahnlinie erinnern.
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