Pennsylvania Avenue, Hauptstraße zwischen Weißem Haus und Kapitol in Washington, D.C., Vereinigte Staaten
Pennsylvania Avenue ist eine Hauptstraße zwischen dem Weißen Haus und dem Kapitol in Washington, D.C., die sich über 56,5 Kilometer (35,1 Meilen) bis nach Maryland erstreckt. Entlang der Strecke in der Hauptstadt reihen sich Regierungsgebäude, Denkmäler und gepflegte Grünflächen aneinander, während der Abschnitt außerhalb der Stadt allmählich in eine breitere Durchgangsstraße übergeht.
Der Stadtplaner Pierre L'Enfant legte die Avenue in den 1790er Jahren als zentrale Achse der neuen Hauptstadt an, die Exekutive und Legislative verbinden sollte. Seit dem frühen 19. Jahrhundert rollen Amtseinführungsparaden entlang dieser Route, die auch Schauplatz zahlreicher Bürgerproteste und Gedenkveranstaltungen wurde.
Der Abschnitt vor dem Weißen Haus bleibt für Fahrzeuge gesperrt, während Fußgänger den Platz nutzen, um Fotos zu machen oder sich auf den Bänken auszuruhen. Der Name erinnert an die Kolonie, die William Penn im 17. Jahrhundert gründete, und verbindet so zwei Gründungsorte der amerikanischen Geschichte.
Mehrere Metrostationen liegen entlang der Strecke, darunter Federal Triangle, Archives und Capitol South, und erleichtern die Anreise zu verschiedenen Punkten. Bei öffentlichen Veranstaltungen oder Sicherheitsmaßnahmen können Teile der Straße vorübergehend gesperrt sein, daher empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle Hinweise vor einem Besuch.
Eine Parade von Elefanten der Ringling Brothers marschierte 1913 entlang der Strecke und beendete damit eine Tradition, die zuvor mehrere Jahrzehnte lang bei Amtseinführungen üblich gewesen war. Heute erinnern nur noch historische Fotos an diese ungewöhnliche Prozession, die einst Tausende Schaulustige anzog.
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