An Entrance to the Paris Métropolitain, Art Nouveau Eingang in National Gallery of Art Sculpture Garden, Vereinigte Staaten
An Entrance to the Paris Métropolitain ist eine gusseiserne Konstruktion im Art-Nouveau-Stil, die organische Pflanzenformen mit geschwungenen Linien verbindet. Das Werk misst etwa vier Meter in der Höhe und dreieinhalb Meter in der Breite und zeigt die charakteristische Formensprache des französischen Designs aus der Wendezeit.
Der französische Architekt Hector Guimard entwarf dieses Werk zwischen 1900 und 1913 als Teil eines umfassenden Programms zur Umgestaltung der Pariser Métro-Stationen. Diese Einheit wurde später aus Frankreich in die Sammlung des National Gallery of Art gebracht und zeigt die Ausbreitung französischen Designs in internationalen Museen.
Der Eingang zeigt die Pariser Métro-Ästhetik der frühen 1900er Jahre und verbindet praktische Infrastruktur mit künstlerischer Gestaltung. Besucher können hier sehen, wie Architekten damals versuchten, alltägliche Bauwerke in etwas Schönes zu verwandeln.
Das Werk befindet sich im Skulpturengarten des Museum und kann während der normalen Öffnungszeiten besichtigt werden. Die Umgebung ist begehbar und ermöglicht Besucher, die Details der gusseisernen Konstruktion aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.
Dieses Werk ist eines der wenigen erhaltenen Designs von Guimard außerhalb von Paris und wurde durch eine Schenkung des Sammlerpaares Robert und Arlene Kogod ins Museum gebracht. Die Restaurierung 2008 enthüllte die ursprüngliche bronzene Oberflächenbehandlung, die unter Korrosion und älteren Farbschichten verborgen war.
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