Dogtown, Geisterstadt in Gloucester, Massachusetts
Dogtown ist eine Geisterstadt auf einem 3.600 Hektar großen Waldgebiet zwischen Gloucester und Rockport, das sich durch verstreute Felsbrocken und verlassene Grundsteine ehemaliger Siedlungen auszeichnet. Das Gelände bildet heute einen verwunschenen Naturraum, in dem die Überreste früherer Häuser noch sichtbar sind.
Das Dorf entstand im 18. Jahrhundert und erreichte seinen Höhepunkt in den 1750er Jahren mit etwa 100 Häusern, bevor es nach der Amerikanischen Revolution verfiel. Als die Bewohner näher zum Hafen zogen, um von der Fischerei zu profitieren, verschwand die Siedlung allmählich aus dem Gedächtnis.
Große nummerierte Felsbrocken sind über das Gelände verteilt und tragen Inschriften mit ermutigenden Worten, die während der Wirtschaftskrise von arbeitslosen Steinmetzen gemeißelt wurden. Diese Botschaften wurden als künstlerisches Projekt geschaffen und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Ortes.
Das Gelände ist über mehrere Eingänge zugänglich, darunter die Cherry Street in Gloucester und die Dogtown Road in Rockport. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk für unebenes Gelände und Wald mitbringen und die Wege aufmerksam beachten, um verloren gehen zu vermeiden.
An mehr als vierzig Stellen im Gelände finden Besucher die eingeebneten Grundrisse kolonialer Häuser, die langsam unter Moos und Laub verschwinden. Diese verborgenen Grundsteine erzählen Geschichten von einzelnen Familien und ihrem täglichen Leben in dieser isolierten Gemeinde.
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