Charles Sumner School, Afroamerikanisches Museum im Nordwesten von Washington DC, Vereinigte Staaten
Die Charles Sumner School ist ein Schulgebäude aus der Zeit nach dem Bürgerkrieg mit prächtiger Architektur aus dem Second Empire-Stil, die sich durch ein großes Mansarddach und symmetrische Fassaden auszeichnet. Das Gebäude enthält Forschungsräume, Ausstellungsflächen und umfangreiche Archive mit Dokumenten zur Geschichte des Schulwesens.
Das Schulgebäude wurde 1872 gegründet und war eine der ersten Schulen für Schwarze Menschen in Washington, später wurde es zum Lehrerseminar und Verwaltungssitz für das segregierte Schulsystem umgewandelt. Diese Transformationen spiegeln die zentrale Rolle wider, die die Institution in der Black Education History der Stadt spielte.
Das Gebäude erzählt die Geschichte der Schwarzen Bildung in Washington und zeigt, wie dieser Ort ein Zentrum für die Schulentwicklung der Stadt war. Besucher können sehen, wie die Institution die Bildungswege von Generationen geprägt hat.
Der Ort lässt sich am besten durch eine geplante Besichtigung erkunden, da der Zugang zu den Archiven und Ausstellungsräumen zeitlich geregelt ist. Besucher sollten im Voraus Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu vereinbaren und mehr über die verfügbaren Materialien zu erfahren.
Der Architekt Adolf Cluss erhielt 1873 auf der Wiener Weltausstellung eine internationale Anerkennung für sein innovatives Entwurfskonzept des Gebäudes. Diese seltene Auszeichnung machte das Schulhaus zu einem hervorragenden Beispiel für architektonische Exzellenz in Amerika.
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