Dearborn School, Schule in den Vereinigten Staaten
Die Dearborn School ist ein dreistöckiges Schulgebäude in Roxbury, Boston, das 1905 erbaut wurde und im Beaux-Arts-Stil gestaltet ist. Das Bauwerk besticht durch rote Ziegelmauern, große Fenster, dekorative Steinakzente und symmetrische klassische Proportionen, die typisch für bedeutende öffentliche Gebäude dieser Zeit waren.
Die Schule wurde 1905 in der Beaux-Arts-Architektur erbaut und benannt nach Henry A. S. Dearborn, einem früheren Bürgermeister Bostons. Sie diente Generationen von Kindern der Gegend bis in die 1980er Jahre als Schule und ist heute eines der wenigen verbleibenden Gebäude aus einem städtischen Umgestaltungsprojekt der 1950er Jahre.
Die Schule war ursprünglich ein Ort der Berufsausbildung für Mädchen und Frauen und spielte eine wichtige Rolle in der Bildungsbewegung der Stadt. Das Gebäude ist eng mit der Geschichte der schwarzen Gemeinschaft Roxburys verbunden und erinnert an die Anstrengungen zur Schulintegration in Boston.
Das Gebäude befindet sich in der Ambrose Street in Roxbury und ist leicht zu erreichen, obwohl es heute als Wohngebäude genutzt wird und von außen besichtigt werden kann. Der beste Weg, es zu erleben, ist ein Spaziergang durch die Gegend, um die historische Architektur und die Nachbarschaft zu erkunden.
Die Schule ist die einzige erhaltene Struktur aus einem großen städtischen Umgestaltungsprojekt der 1950er Jahre und wurde 2000 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Bemerkenswerterweise war Lois Mailou Jones, eine renommierte afroamerikanische Künstlerin, eine Schülerin dort und erhielt dort ihre erste künstlerische Ausbildung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.