Dumbarton Bridge, Bogenbrücke im Northwest Washington D.C., Vereinigte Staaten.
Die Dumbarton Bridge ist eine gemauerte Bogenbrücke im Nordwesten Washingtons, D.C., die den Dupont Circle mit Georgetown verbindet und dabei den Rock Creek Park überspannt. Die Bögen sind im romanischen Stil gehalten und die Brüstungen tragen markante Steinskulpturen.
Die Brücke wurde 1914 begonnen und 1915 fertiggestellt, entworfen vom Architekten Glenn Brown nach romanischen Gestaltungsprinzipien. Im Jahr 1916 benannten die Bezirkskommissare sie nach dem Landgut Dumbarton, auf dem Georgetown gegründet worden war.
Die Brücke trägt vier Büffelskulpturen und Bögen mit indianischen Kopfdarstellungen, die auf einer Lebendmaske des Sioux-Häuptlings Kicking Bear basieren. Diese Motive machen die Überquerung zu einem ungewöhnlichen visuellen Erlebnis mitten in der Stadt.
Die Brücke liegt an der Q Street Northwest und ist sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto leicht erreichbar. Wer sie zu Fuß überquert, hat einen offenen Blick auf den bewaldeten Rock Creek Park darunter, was am frühen Morgen oder späten Nachmittag am ruhigsten ist.
Die Büffelskulpturen auf der Brücke wurden von dem Bildhauer Roland Hinton Perry geschaffen, der auch die Krebsbrunnen-Figuren im Library of Congress-Gebäude entwarf. Ein einzelnes Gebäude in Washington vereint selten so viele Tierdarstellungen von demselben Künstler.
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