Islamisches Zentrum Wien, Moschee im Bezirk Floridsdorf, Wien, Österreich
Das Islamische Zentrum Wien ist eine Moschee im Bezirk Floridsdorf mit einem 32 Meter hohen Minarett und einer 20 Meter breiten Kuppel im Stil der islamischen Architektur. Die Struktur zeigt traditionelle Elemente des Nahen Ostens mit großzügigen Innenbereichen für Gebete und Versammlungen.
Der Bau wurde von König Faisal bin Abdul Aziz aus Saudi-Arabien finanziert, nachdem acht islamische Länder 1968 das Grundstück erworben hatten. Das Zentrum entstand zwischen 1975 und 1979 und markierte einen wichtigen Wendepunkt in Österreichs religiöser Geschichte.
Das Zentrum dient der muslimischen Gemeinde als Ort zum Beten, Lernen und sich Treffen. Besucher können die verschiedenen Räume sehen, die für Unterricht und Zusammenkünfte genutzt werden.
Das Zentrum empfängt Besucher montags bis mittwochs von 10 bis 14 Uhr zu Führungen; freitags sind Besuche nach Absprache möglich. Es ist hilfreich, im Voraus anzurufen und angemessene Kleidung zu tragen, besonders beim Betreten der Gebetsräume.
Der Präsident Österreichs, Rudolf Kirchschläger, nahm 1979 an der Eröffnungszeremonie teil und unterstützte damit ein historisches Projekt. Das Zentrum war das erste seiner Art, das in dem Land gebaut wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.