Gartnerkofel, Berggipfel in den Karnischen Alpen, Österreich.
Der Gartnerkofel ist ein Berggipfel in den Karnischen Alpen mit zwei deutlich voneinander getrennten Gipfelzonen, die durch markante Felsriegel und tiefe Schluchten strukturiert werden. Die Nordhänge zeigen ein zerklüftetes Gelände mit unterschiedlichen Höhenlagen und wechselndem Bewuchs.
Der Berg wurde 1799 wissenschaftlich erfasst, als der Alpinist Franz Xaver von Wulfen eine seltene Pflanzenart auf seinen Hängen entdeckte. Diese Entdeckung machte den Berg für Botaniker und Naturwissenschaftler interessant und prägte sein Ansehen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Der Berg wird in der Region sowohl auf Deutsch als auch auf Slowenisch genannt, was die sprachliche Vielfalt dieser Grenzgegend widerspiegelt. Die lokale Bevölkerung nutzt diese Bezeichnungen je nach kulturellem Hintergrund, und beide Namen sind in den Wanderkarten und bei Ortskundigen gleichberechtigt präsent.
Der Gartnerkofel lässt sich über mehrere Routen vom Nassfeld-Pass aus erreichen, wobei der nordwestliche Weg das direkteste Aufstiegsgelände bietet. Wanderer sollten mit variablem Wetter rechnen und geeignete Ausrüstung für steile, felsige Abschnitte mitbringen.
Die blaublütige Wulfenia carinthiaca wächst in freier Natur nur an diesem Ort und nirgendwo sonst auf der Welt. Diese seltene Pflanze macht den Berg zu einem wichtigen Schutzgebiet für Naturfreunde und Botaniker.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.