Garnitzenklamm, Naturdenkmal in Hermagor-Pressegger See, Österreich.
Die Garnitzenklamm ist eine schmale Felsenschlucht in Kärnten mit steilen Kalksteinwänden und grünen Wasserbecken. Die Schlucht erstreckt sich durch ein Tal und wird von einem Bachlauf durchflossen, wobei mehrere kleine Wasserfälle das Landschaftsbild prägen.
Der Ort wurde 1891 durch Arbeiten des Österreichischen Alpenvereins für Besucher zugänglich gemacht. Seitdem erfordert die Schlucht regelmäßige Instandhaltung, da Überflutungen den Wanderpfad immer wieder beschädigen.
Der Ort trägt den Namen des Baches, der durch die Schlucht fließt und das Leben der Anwohner seit Generationen prägt. Die Menschen nutzen den Ort heute als Wanderziel und verbinden dabei Natur mit Bewegung.
Der Weg durch die Schlucht ist gut ausgebaut, aber der Untergrund kann nass und rutschig sein. Festes Schuhwerk ist wichtig, und in der Regel ist es möglich, den Weg in einem Halbtag zu gehen.
Die Felsen in der Schlucht stammen aus dem Devonium und entstanden vor etwa 380 Millionen Jahren in einem alten Meer. Ihre charakteristischen gestreiften Strukturen zeigen diese ferne geologische Vergangenheit und machen sie zu besonderen Denkmälern der Erdgeschichte.
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