Grundlsee, Gemeinde im Bezirk Liezen, Österreich
Grundlsee ist eine Gemeinde im Bezirk Liezen in der Steiermark und liegt auf etwa 732 Metern Höhe neben dem namensgebenden See. Das Gebiet verteilt sich auf fünf Siedlungsbereiche: Archkogl, Bräuhof, Gößl, Mosern und Untertressen, wobei Bräuhof als zentraler Ort fungiert.
Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Altsteinzeit, wie Holzkohlefunde in der Salzofen-Höhle zeigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterstand das Gebiet von 1945 bis 1955 der US-amerikanischen Besatzung, bevor es wieder vollständig zur österreichischen Steiermark gehörte.
Der Name Grundlsee stammt aus dem Slawischen und bezieht sich auf die runde Form des Sees, die schon früh Aufmerksamkeit erregte. Die Region ist bis heute geprägt von ihrer Lage zwischen Seen und Bergen, wo Tradition und Natur zusammentreffen.
Die Gemeinde liegt in einer Bergregion mit einem See, daher ist angemessene Ausrüstung für wechselndes Wetter wichtig, besonders in den Übergangsjahreszeiten. Der zentrale Bereich Bräuhof bietet die beste Orientierung als Ausgangspunkt für die Erkundung der verschiedenen Siedlungsteile.
In der Salzofen-Höhle wurden Holzkohlefunde aus der Altsteinzeit entdeckt, die auf menschliche Präsenz vor etwa 34.000 Jahren hindeuten. Diese archäologischen Spuren gehören zu den ältesten Nachweisen menschlicher Besiedlung in der Region.
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