Schermberg, Berggipfel im Toten Gebirge, Oberösterreich, Österreich
Der Schermberg ist ein Berggipfel in Oberösterreich mit steilen Flanken und Felswänden, die das nördliche Alpenvorland prägen. Die Formation zeigt typische Gesteinsstrukturen der Region und kann von mehreren Seiten erklommen werden.
Die Erstbesteigung der Schermberg-Nordwand gelang 1929 über die Welser- und Linzer-Route. Am 16. Dezember 1930 gründeten diese Kletterer die Alpine Gilde D'Schermbergler, die 1932 am Gipfel ein Dreibein errichtete. Seit 1934 wird der Schermberglauf ausgetragen, ein Riesentorlauf vom Vorgipfel etwa 200 Höhenmeter hinunter zum Fleischbanksattel.
Der Name Schermberg leitet sich vom altdeutschen „Scherm“ ab, was Schirm oder Unterstand bedeutet. Am 16. Dezember 1930 gründeten die Kletterer der Erstbesteigung der Nordwand von 1929 die Alpine Gilde D'Schermbergler, die 1932 am Gipfel ein Dreibein errichtete. Seit 1934 wird der Schermberglauf ausgetragen, ein Riesentorlauf vom Vorgipfel etwa 200 Höhenmeter hinunter zum Fleischbanksattel. Die Gilde, seit 18. Mai 1951 Hochtouristengruppe der Sektion Wels des ÖAV, hatte im Mai 2019 34 Mitglieder.
Markierte Wege führen vom nahegelegenen Tal auf den Berg, wobei die Route je nach Jahreszeit unterschiedliche Anforderungen stellt. In den Monaten mit Schneefall sollten Wanderer auf Winterausrüstung vorbereitet sein.
Die Nordwand fällt 1400 m ab und ist damit nach der Watzmann-Ostwand und der Triglav-Nordwand die dritthöchste Wand der Ostalpen. Sie schließt die Hetzau ab, die als größtes Bergsturztal Europas gilt. Der Name stammt vom altdeutschen „Scherm“ und bedeutet Schirm oder Unterstand.
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