Großer Priel, Berggipfel im Totes Gebirge, Österreich
Der Großer Priel ist ein Bergkamm im Toten Gebirge mit einer Höhe von 2.515 Metern, dessen markante weiße Nordwand vom Almtal aus zu sehen ist. Der Berg besteht aus Kalkstein und wird über zwei Hütten erreicht, die als Ausgangspunkte für die Wanderung dienen.
Der Kalkstein des Großer Priel enthält versteinerte Korallen aus einer tropischen See, die vor etwa 200 Millionen Jahren hier existierte. Diese fossilen Überreste zeigen, dass die Region einst unter dem Wasser lag und sich später zu den heutigen Gebirgsgipfeln entwickelte.
Der Berg ist seit jeher ein Ziel für Bergsteiger aus der Region, die über etablierte Routen von den beiden Hütten hinaufwandern. Die weißen Felswände prägen das Landschaftsbild und machen den Ort zu einem wiedererkannten Merkmal der lokalen Bergwelt.
Der Aufstieg ist anspruchsvoll und erfordert gute körperliche Kondition sowie feste Wanderschuhe mit stabiler Sohle. Die beste Zeit zum Wandern ist von spätem Frühjahr bis frühen Herbst, wenn die höheren Lagen schneefrei und zugänglich sind.
Der Berg behält bis in den Sommer hinein Schneeflecken, was ihn lange nach der Schneeschmelze in tieferen Lagen noch sichtbar verschneit erscheinen lässt. Die Zufahrtsstraße zur Almtaler Haus ist nur für eine begrenzte Jahreszeit befahrbar und öffnet erst im Frühling.
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