Hinterstoder, Bergdorf im Bezirk Kirchdorf, Österreich
Hinterstoder ist eine Gemeinde im Bezirk Kirchdorf, die auf 591 Metern Höhe liegt und von Bergketten wie dem Großen Priel, Kleinen Priel, der Spitzmauer und dem Warscheneck umgeben ist. Die Siedlung verteilt sich auf vier verschiedene Dörfer: Hinterberg, Hinterstoder, Mitterstoder und Hintertambergau.
Der Ort wurde 1240 erstmals urkundlich erwähnt und hieß damals Stoder, ein Name slawischen Ursprungs, der kalten oder steinigen Boden bedeutet. Eine Eisenbahnverbindung, die 1906 errichtet wurde, verband die Gemeinde mit benachbarten Regionen und förderte ihre weitere Entwicklung.
Der Name Hinterstoder stammt aus slawischen Wurzeln und verweist auf die frühen Bewohner, die sich in dieser Bergregion niederließen. Besucher können heute die Dorfstruktur erkunden, die diese historischen Siedlungsmuster widerspiegelt.
Die Gemeinde ist einfach mit der Bahn zu erreichen, dank der Verbindung, die seit 1906 besteht. Für Besucher, die die verschiedenen Dorfteile erkunden möchten, ist es hilfreich, sich Zeit zu nehmen und die Entfernungen zwischen den vier Ortschaften zu berücksichtigen.
Ein Weltcup-Skihang von etwa 2.250 Metern Länge wurde 2004 erbaut und nutzt natürliche Geländemerkmale mit steilen Gefällen bis zu 60 Prozent. Diese Piste zieht Wettkampf-Skifahrer an und macht die Gegend zu einem bekannten Wintersportziel.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.