Burgruine Staatz, Burgruine in Staatz, Österreich.
Burgruine Staatz ist eine mittelalterliche Burgruine, die auf einer über 100 Meter hohen Kalksteinklippe thront und ein markantes Profil gegen die Ebene der Region Laa bildet. Die Überreste zeigen Toranlage, Teile der Haupthalle und Fenster aus der Romanik.
Die Burg wurde erstmals um 1130 erwähnt und diente Jahrhunderte lang als Festung zur Sicherung der Region. Im Jahr 1645 eroberten schwedische Truppen während des Dreißigjährigen Krieges die Burg und zerstörten sie durch Feuer.
Der Name Staatz stammt vom slawischen Wort für Stein und verweist auf die felsige Landschaft, die das Schloss prägt. Besucher sehen heute noch Mauerreste und Fenster, die zeigen, wie Menschen hier vor Jahrhunderten lebten.
Der Felsen ist über Treppen und Wege gut begehbar, obwohl einige Steigungen steil sind und festes Schuhwerk nötig ist. Die beste Besuchszeit ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter mild und trocken ist.
Am Fuße der Ruine befindet sich eine Naturbühne, die über 1.200 Zuschauern Platz bietet und einer der größten Freiluftzuschauerräume Österreichs ist. Hier finden regelmäßig Sommermusikfestspiele statt, die das historische Ambiente nutzen.
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