Burg Mauterndorf, Mittelalterliche Burg in Mauterndorf, Österreich
Burg Mauterndorf ist eine Burganlage in Salzburg mit mehreren Türmen, Kammern und gewölbten Hallen, die über verschiedene Ebenen verteilt sind. Die Gebäude zeigen die mittelalterliche Bauweise mit dicken Mauern und engen Räumen, die über Treppen miteinander verbunden sind.
Die Anlage begann als Zollstation im Jahr 1002 unter Kaiser Heinrich II und wurde später zur Festung, die das Salzburger Domkapitel im Jahr 1253 baute. Der Ort kontrollierte wichtige Handelswege durch die Alpen.
Das Lungau-Landschaftsmuseum im Inneren zeigt regionale Gegenstände und erzählt von den Bräuchen der Menschen, die hier leben und lebten. Besucher erhalten Einblicke in das tägliche Leben der Region durch die Sammlungen.
Besucher können geführte Touren buchen, die Zugang zu Türmen, privaten Räumen und gewölbten Hallen bieten; in den Sommermonaten finden auch Nachtbesichtigungen statt. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk zu tragen, da die Treppen in der alten Anlage steil und schmal sind.
Die Burg diente nicht nur als Festung, sondern auch als Sommerresidenz für Erzbischof Leonhard von Keutschach, der hier Zeit zwischen seinen Amtsaufgaben verbrachte. Händler, die die Alpenpässe nutzten, mussten hier Zölle zahlen, was die Burg zu einem wichtigen Treffpunkt machte.
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