Mauterndorf, österreichische Gemeinde (Bezirk Tamsweg)
Mauterndorf ist eine Marktgemeinde in der Region Lungau im österreichischen Bundesland Salzburg, die auf einer Höhe von über 1.100 Metern liegt. Das Ortszentrum wird von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Burg überragt, während ringsum Berggipfel und grüne Täler das Bild prägen.
Die Siedlung wurde erstmals um das Jahr 1002 urkundlich erwähnt, und wenige Jahre später übernahmen kirchliche Behörden die Kontrolle über den wachsenden Handelsort. Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert und diente den Erzbischöfen von Salzburg als Sommerresidenz und als Schutz eines wichtigen Alpenpasses.
Der Name Mauterndorf leitet sich vom mittelalterlichen Mautsystem ab, bei dem Händler für das Durchqueren des Gebirgspasses eine Gebühr entrichten mussten. Diese Geschichte ist noch heute im Ortsbild spürbar, wo alte Gebäude mit bemalten Fassaden und hölzernen Fensterläden die Straßen prägen.
Das Ortszentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Wege zwischen den Straßen, der Burg und den lokalen Cafés klar und übersichtlich sind. Im Sommer bietet die Umgebung zahlreiche Wanderwege, während im Winter die nahegelegenen Skihänge genutzt werden können.
In den 1980er-Jahren fand hier eine Weltmeisterschaft für Segelflieger statt, die Piloten aus vielen Ländern anzog. Bis heute erinnern die weiten, offenen Täler rund um den Ort daran, warum diese Gegend einst als besonders geeignet für den Segelflug galt.
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