Obervellach, Verwaltungsbezirk im Bezirk Spittal an der Drau, Kärnten, Österreich.
Obervellach ist eine Gemeinde im Mölltal auf der Südseite der Hohen Tauern, wo sich der Bahnhof an der Tauernbahn befindet. Das Tal wird von Bergen umrahmt und bietet eine ländliche Landschaft mit traditionellen Dorfstrukturen.
Der Ort erschien im 10. Jahrhundert in Urkunden, nachdem Bischof Abraham von Freising die Gegend dokumentierte. Vom 12. Jahrhundert an entwickelte sich die Region als Zentrum für Gold- und Silberabbau.
Die spätgotische Kirche aus dem Jahr 1500, geweiht von Bischof Berthold von Chiemsee, bleibt ein zentrales Element der Gemeindearchitektur.
Die Tauernbahn verbindet die Gemeinde mit größeren österreichischen Städten und macht die Anreise unkompliziert. Der Bahnhof liegt in der Nähe von Kaponig und bietet gute Zugänge zur Umgebung.
Seit dem Mittelalter war die Gegend für ihre Bodenschätze bekannt, und 1509 wurde sie zum Sitz der Bergbaubehörde Innerösterreichs. Diese bergbauliche Vergangenheit prägt bis heute das Verständnis der Region.
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