Burg Falkenstein, Mittelalterliche Burg in Obervellach, Österreich
Burg Falkenstein ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Felsrücken oberhalb des Mölltals in Obervellach, Österreich. Die Anlage besteht aus einem viereckigen Bergfried mit mehreren Stockwerken, Verteidigungsmauern und Bogenpfeilern, die den Überblick über den Gebirgspass darunter sicherstellten.
Die Burg wurde 1164 von den Herren von Falkenstein gegründet, ursprünglich Valchenstain genannt, um den Bergpass oberhalb des Tals zu halten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie mehrmals den Besitzer und verfiel schließlich, sodass die Überreste, die heute stehen, zurückblieben.
Die dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Kapelle ist heute noch sichtbar und zeigt barocke Elemente aus dem 18. Jahrhundert. Trotz der abgelegenen Berglage wurde sie regelmäßig genutzt, was zeigt, wie eng religiöses Leben und Burgalltag miteinander verbunden waren.
Die unteren Bereiche der Burg sind für Besucher zugänglich, während die oberen Teile als Ruinen erhalten sind. Der Weg zur Burg ist steil und teilweise felsig, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Bis 1973 fuhr die Tauernbahn durch einen Tunnel direkt unter der Burg, bevor die Strecke über eine nahe gelegene Brücke verlegt wurde. Vom Burghügel aus ist diese Brücke heute gut sichtbar und bringt eine mittelalterliche Ruine und ein modernes Bauwerk in denselben Blick.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.