Filialkirche Lanzendorf, Kirchengebäude in Böheimkirchen
Die Filialkirche Lanzendorf ist eine kleine, denkmalgeschützte Kirche in Böheimkirchen mit Wurzeln bis zum Jahr 1200 und einem charakteristischen, leicht geneigten Turm aus Schiefer. Das Innere zeigt eine einfache Holzbalkendecke aus jüngster Zeit, während ein 1982 geschaffenes Altarbild des Heiligen Martin von Johannes Brad den Raum prägt.
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 1248, doch ihre Gründung geht auf die frühmittelalterliche Zeit zurück, möglicherweise in die karolingische Epoche. Der Bau entstand um 1200 in romanischem Stil und fungierte schon früh als Filialkirche von Böheimkirchen.
Die Kirche ist dem Heiligen Martin geweiht, dessen Festtag am 11. November gefeiert wird und zu besonderen Gottesdiensten in der Gemeinde führt. Der Ort dient bis heute als stiller Versammlungsort für die lokale Bevölkerung und bewahrt eine lange Tradition des christlichen Glaubens in der Region.
Die Kirche liegt auf einer offenen Wiese in Lanzendorf und ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad leicht erreichbar, wobei es keinen großen Parkplatz in der Nähe gibt. Der beste Zugang erfolgt von Böheimkirchen aus durch das Dorf, wobei die freie Feldlage die Erkundung des Außenbaus erleichtert.
Der Turm der Kirche neigt sich leicht zur Seite, ähnlich dem schiefen Turm von Pisa, was durch Bodenversetzungen während des Baus verursacht wurde. Diese subtile Neigung ist eines der charakteristischsten Merkmale und wird oft von Besuchern übersehen, die nur die Fassade betrachten.
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