Veldidena, römische Zivilsiedlung im heutigen Stadtteil Wilten
Veldidena ist ein römischer Militärstandort im Innsbrucker Stadtteil Wilten, heute als Baudenkmal geschützt. Der ursprüngliche Komplex war annähernd quadratisch angelegt und von massiven Steinmauern umgeben, die an den Ecken durch Türme gesichert waren.
Die Anlage wurde vor etwa zwei Jahrtausenden errichtet, als römische Truppen die Alpenregion unter ihre Kontrolle brachten. Im Laufe der Zeit wurde sie zu einem wichtigen Versorgungsstützpunkt für die Grenzsicherung des Reiches ausgebaut.
Der Name Veldidena geht auf eine keltische Gottheit zurück, die in der Region verehrt wurde, bevor die Römer ankamen. Wer durch das heutige Wilten spaziert, kann an einigen Stellen noch Mauerreste sehen, die in das Stadtbild eingebettet sind.
Die Stätte liegt mitten in einem Wohnviertel von Wilten und ist gut zu Fuß zu erreichen. Da die sichtbaren Überreste in die Umgebung eingebettet sind, lohnt es sich, in aller Ruhe durch die umliegenden Straßen zu schlendern.
An der Leopoldstraße befindet sich ein Sgraffito aus den 1960er-Jahren, das die antike Garnison in malerischer Form darstellt. Diese Wandmalerei macht das, was heute unsichtbar unter der Stadt liegt, auf ungewöhnliche Weise für Passanten sichtbar.
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