Innsbruck, Alpenhauptstadt in Tirol, Österreich
Innsbruck ist eine Stadt in Tirol, Österreich, die sich entlang des Inn-Tals auf 574 Metern Höhe erstreckt. Nördlich steigen die Berge der Nordkette bis über 2000 Meter auf, während südlich sanftere Hügel das Tal begrenzen.
Herzog Friedrich IV. machte die Stadt 1420 zur Hauptstadt Tirols, wodurch aus einem kleinen Marktort ein Zentrum der Habsburger Macht wurde. Später diente sie als Residenz unter Kaiser Maximilian I., der hier mehrere Jahre lebte und regierte.
Mehrmals im Jahr ziehen traditionelle Trachtenumzüge durch die Altstadt, bei denen Musikkapellen aus den umliegenden Tälern einheimische Melodien spielen. In den Gasthäusern rund um die Maria-Theresien-Straße sitzen Einheimische beim Kartenspielen zusammen oder treffen sich nach Feierabend auf ein Bier.
Der Hauptbahnhof liegt südwestlich der Altstadt, von wo aus Busse und Straßenbahnen zu den umliegenden Skigebieten und Wanderwegen fahren. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum liegen nah beieinander und lassen sich zu Fuß in etwa einer Stunde erkunden.
Das Goldene Dachl besteht aus 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln, die einen Balkon bedecken, von dem aus Kaiser Maximilian I. Turnieren auf dem Platz darunter zusah. Die Vergoldung wurde im frühen 16. Jahrhundert angebracht und mehrfach restauriert, wobei die Schindeln einzeln wieder befestigt wurden.
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