Hafelekarspitze, Berggipfel in Innsbruck, Österreich.
Die Hafelekarspitze ist der höchste Punkt der Nordkette, dem südlichen Ausläufer des Karwendelgebirges, der unmittelbar über Innsbruck aufragt. Der Gipfel besteht aus steilem, zerklüftetem Fels und ist von der Stadt aus gut sichtbar.
Die Nordkette war schon im 19. Jahrhundert bei Bergsteigern aus Innsbruck beliebt, doch der Gipfel wurde erst nach dem Bau der Seilbahn in den 1920er Jahren für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich. Die Anlage zählt zu den ältesten städtischen Bergbahnen Europas.
Der Goetheweg, ein Wanderweg über die Nordkette, beginnt nahe dem Gipfel und verbindet mehrere Hochpunkte miteinander. Wanderer nutzen ihn, um die Kette in beide Richtungen zu überqueren und dabei wechselnde Aussichten zu genießen.
Die Seilbahn fährt vom Stadtzentrum Innsbrucks in mehreren Abschnitten zur Bergstation, von wo aus ein kurzer Fußweg zum Gipfel führt. Bei schlechtem Wetter oder Wind können die obersten Abschnitte anspruchsvoll sein, daher empfiehlt sich geeignetes Schuhwerk.
1937 entdeckten Wissenschaftler am Gipfel Teilchen, die durch kosmische Strahlung erzeugt wurden, was der Forschung zur Physik der Höhenstrahlung einen wichtigen Impuls gab. Noch heute befindet sich auf dem Gipfel eine Messstation, die kontinuierlich Daten aufzeichnet und an Forschungszentren weltweit sendet.
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