Theresienkirche, Pfarrkirche im Stadtteil Hungerburg, Innsbruck, Österreich
Die Theresienkirche ist eine Pfarrkirche im Stadtteil Hungerburg in Innsbruck und wurde zwischen 1931 und 1932 errichtet. Das Gebäude vereint kubische Formen mit romanischen Elementen und besitzt einen Turm, der über einen Garten mit dem angrenzenden Karmeliterkloster verbunden ist.
Das Gebäude entstand 1931-1932 auf Initiative einer Baugenossenschaft von 1910, um die bis dahin religiös unterversorgte Gegend zu bedienen. Im Laufe der Zeit wechselte die pastorale Verantwortung, unter anderem zum Karmeliterorden.
Die Innenausstattung zeigt Wandmalereien von Ernst Nepo aus dem Jahr 1935 und spätere Arbeiten von Max Weiler von 1945, die unterschiedliche künstlerische Sichtweisen auf religiöse Themen widerspiegeln. Besucher können diese beiden Kunstepochen nebeneinander erleben und sehen, wie sich der Stil innerhalb weniger Jahre verändert hat.
Die Kirche befindet sich in der Gramartstraße 4 und ist bequem mit der Hungerburgbahn oder Buslinien zu erreichen. Regelmäßige Gottesdienste finden statt und Besucher werden willkommen geheißen.
Das Gebäude war ursprünglich nur eine Kapelle und erhielt erst 1973 den Status einer unabhängigen Pfarrkirche. Diese späte Erhebung zeigt, wie lange das Gebäude für die Gemeinde gedient hatte, bevor es seine endgültige kirchliche Anerkennung erhielt.
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