Judenbühel, Jüdisches Denkmal und Friedhof in Innsbruck, Österreich.
Der Judenbühel ist ein Gedenkstätte und ehemaliger Friedhof in Innsbruck, der in der Nähe des Hungerburg-Viertels liegt. Das Gelände wird heute durch Stahlplatten gekennzeichnet, die die ursprünglichen Friedhofsgrenzen und den Eingang anzeigen.
Der Friedhof war von 1503 bis 1864 in Betrieb und diente der jüdischen Gemeinde als Begräbnisstätte. Nach Vandalismusvorkommnissen wurde die Gemeinde gezwungen, ihre Verstorbenen auf den Westfriedhof zu verlegen.
Der Ort trägt den Namen Judenbühel, was "Judenhügel" bedeutet, und erinnert an die jüdische Gemeinschaft, die einst hier lebte. Besucher können heute die Stahlplatten sehen, die die ursprünglichen Grenzen des Friedhofs markieren und die Verbindung zur Vergangenheit sichtbar machen.
Das Gelände ist frei zugänglich und befindet sich in einem ruhigen Wohngebiet, das leicht zu Fuß erreichbar ist. Archäologische Arbeiten haben die ursprüngliche Struktur des Ortes freigelegt, und die heute sichtbaren Stahlmarkierungen helfen Besuchern, das Layout zu verstehen.
Eine 2007 durchgeführte archäologische Untersuchung brachte die genaue Struktur des vergessenen Friedhofs ans Licht und ermöglichte die Schaffung des heutigen Denkmals. Die Stahlplatten wurden von den Künstlern Ada und Reinhard Rinderer gestaltet und zeigen, wo die ursprünglichen Mauern und Zugänge gelegen haben.
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