Schloss Weiherburg, Gotisches Schloss im Stadtteil Hötting, Innsbruck, Österreich.
Weiherburg ist eine Burg mit spätgotischer Architektur in der Höttinger Gegend von Innsbruck, die sich auf einer Höhe von etwa 1.247 Metern befindet. Die Gebäude bieten Blick auf die umliegende Tiroler Landschaft und beherbergen heute ein Restaurant sowie Räume für kulturelle Veranstaltungen.
Der wohlhabende Kaufmann Christian Tänzl, der sein Vermögen durch den Silberbergbau in Schwaz aufgebaut hatte, ließ die Burg 1460 erbauen. Etwa 20 Jahre später verkaufte er das Anwesen an Sigismund den Münzreichen, einen wichtigen Tiroler Adligen seiner Zeit.
In der St.-Anna-Kapelle im Inneren der Burg kann man Fresken von Josef Strickner aus dem Jahr 1798 sehen, die die Jungfrau Maria zwischen der Heiligen Anna und dem Heiligen Christophorus darstellen. Diese religiösen Bilder zeigen, wie die Kapelle als Ort des Gebets und der Verehrung genutzt wurde.
Das Schloss ist nicht leicht zu erreichen und man sollte sich an Ausschilderungen und Wegen in der Höttinger Gegend orientieren. Der Besuch funktioniert gut, wenn man vorher die Öffnungszeiten des Restaurants überprüft oder sich über mögliche Veranstaltungen informiert.
Der Name Weiherburg stammt von einem Fischteich, der sich bis 1911 in der Nähe des Ortes befand und die historische Verbindung des Ortes zu Wasserflächen widerspiegelt. Diese alte Wasserwirtschaft prägte das Aussehen und die Funktion der Umgebung für Generationen von Bewohnern.
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