Pogromdenkmal, Holocaust-Mahnmal am Eduard-Wallnöfer-Platz, Innsbruck, Österreich
Das Pogromdenkmal in Innsbruck ist ein Denkmal auf dem Eduard-Wallnöfer-Platz, das eine sieben Meter hohe Menora aus einer Kupferbasis zeigt. Die Basis trägt die Namen der Opfer aus der lokalen jüdischen Gemeinde, die 1938 ermordet wurden.
Das Denkmal bezieht sich auf vier Einwohner von Innsbruck - Josef Adler, Wilhelm Bauer, Richard Berger und Richard Graubart - die während des Pogroms im November 1938 getötet wurden. Dieser Ort markiert ein Ereignis, das die jüdische Gemeinde der Stadt zutiefst geprägt hat.
Das Denkmal entstand durch eine Initiative aus einem Jugendforum von 1995, wobei Schüler aus der Oberstufe an einem Designwettbewerb teilnahmen. Die Beteiligung der Jugendlichen machte diesen Ort zu einem Projekt, das an die Erinnerung und das Gedenken für kommende Generationen angebunden ist.
Das Denkmal befindet sich zentral auf dem Eduard-Wallnöfer-Platz im Herzen von Innsbruck und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der Platz ist von anderen Denkmälern umgeben und bildet einen wichtigen Ort zum Gedenken in der Innenstadt.
Glasfragmente sind in die Struktur des Denkmals eingearbeitet und symbolisieren zerbrochene Leben und Herzen. Diese Elemente verstärken den emotionalen Eindruck des Ortes, wenn Besucher die einzelnen Komponenten des Werkes erforschen.
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