Altes Landhaus, Barockes Verwaltungsgebäude in Innsbruck, Österreich
Das Altes Landhaus ist ein barockes Verwaltungsgebäude in der Altstadt von Innsbruck mit drei Geschossen, einem Mittelteil und zwei Seitenflügeln, die sich um einen Innenhof gruppieren. Im Hof befinden sich Säulen aus rotem Stuckmarmor, und der nördliche Flügel beherbergt einen Rokokosaal mit vollständig erhaltener Originalausstattung.
Der Bau begann 1725 unter dem Architekten Georg Anton Gumpp und ersetzte das frühere Harnischhaus, das als Sitz des Tiroler Landtags diente. Die Kapelle wurde 1730 geweiht und zeigt Fenster mit der Darstellung des heiligen Georg.
Die Fresken und Skulpturen im Inneren zeigen Herrscherfiguren aus Tirol, die noch heute an den Wänden des Rococo-Saals zu sehen sind. Besucher, die Zugang erhalten, können die vergoldeten Verzierungen und Deckenmalereien aus dem 18. Jahrhundert aus nächster Nähe betrachten.
Das Gebäude ist nach wie vor ein aktives Verwaltungszentrum, und der Zugang zum Rokokosaal ist auf bestimmte Anlässe oder geführte Besuche beschränkt. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, welche Bereiche zugänglich sind, da nicht alle Räume dauerhaft geöffnet sind.
Die Kapellenfenster im Inneren des Gebäudes zeigen den heiligen Georg im Kampf gegen den Drachen, ein Motiv, das in einem Verwaltungsgebäude selten zu finden ist. Diese Szenen verbinden das bürgerliche und das religiöse Leben, das in diesem Gebäude über Jahrhunderte nebeneinander existiert hat.
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