Neues Landhaus, Regierungsgebäude in Innsbruck, Österreich
Das Neues Landhaus ist das Hauptverwaltungsgebäude der Provinz Tirol und prägt mit seiner massiven Fassade und den Wappendarstellungen das Stadtbild von Innsbruck. Die Struktur wurde 1938 bis 1939 errichtet und dient heute als zentraler Sitz für verschiedene Landeseinrichtungen.
Das Gebäude entstand 1938-1939 als Verwaltungssitz der Reichsgau Tirol-Vorarlberg unter der nationalsozialistischen Herrschaft. Nach 1945 übernahmen französische Militärbehörden das Gebäude, bevor es später zur Zentrale der Tiroler Landesregierung wurde.
Das Gebäude zeigt in seinen Räumen Ausstellungen zur Verwaltungstätigkeit während der nationalsozialistischen Zeit. Besucher können heute sehen, wie die Institutionen damals organisiert waren und funktioniert haben.
Das Gebäude steht zentral auf dem Eduard-Wallnöfer-Platz und ist von einem fußgängerfreundlichen Umfeld mit moderner Erweiterung umgeben. Besucher sollten beachten, dass Teile des Komplexes als aktive Verwaltungsstelle dienen und deshalb nur begrenzt frei zugänglich sind.
Im Jahr 2005 wurde mit Landhaus 2 ein moderner Neubau hinzugefügt, der die traditionelle Verwaltungslandschaft mit zeitgenössischer Architektur ergänzte. Der umgestaltete Platz zwischen den Gebäuden bietet heute einen autofreien öffentlichen Raum, der das Areal völlig verändert hat.
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