Befreiungsdenkmal, Kriegsdenkmal in Innsbruck, Österreich
Das Befreiungsdenkmal ist ein Kriegsdenkmal in Innsbruck mit fünf Torbögen und einer Höhe von etwa 20 Metern, das von einem kupfernen Adler mit Schild gekrönt wird. Die Struktur steht am Eduard-Wallnöfer-Platz und ist von neugotischen Elementen geprägt, die den Raum dominieren.
Das Denkmal wurde 1946 von den französischen Militärbehörden in Auftrag gegeben und 1948 fertiggestellt, um an Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und gefallene Alliierte zu erinnern. Es entstand in der unmittelbaren Nachkriegszeit und prägt seitdem das Erscheinungsbild des zentralen Platzes.
Das Denkmal trägt die Namen von 124 Widerstandskämpfern und zeigt die Wappenschilder aller neun österreichischen Bundesländer in einem Kreuzformat angeordnet. Diese Anordnung spiegelt die nationale Einheit wider und macht das Gefühl von Zusammenhalt nach schwerer Zeit sichtbar.
Das Denkmal steht zentral in Innsbruck am Eduard-Wallnöfer-Platz in unmittelbarer Nähe des Audioversums. Der Zugang ist über kürzlich renovierte Platzbereiche mit Rollstuhlzugang möglich.
Die lateinische Inschrift 'Pro Libertate Austriae Mortuis' prangt an der Architrave und bedeutet 'Für jene, die für Österreichs Freiheit starben'. Diese klassische Formulierung verleiht dem Denkmal eine zeitlose würde, die über Jahrzehnte hinweg gleichbleibt.
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