Stift Wilten, Barockkloster im Stadtteil Wilten, Innsbruck, Österreich.
Wilten Abbey ist ein Barockkloster im Wiltener Stadtteil von Innsbruck mit einer prächtigen Kirche, deren Innenraum von hellen Räumen, aufwendigen Fresken von Mathias Günther und kunstvollen Stuckdekorationen der Feichtmayr-Werkstatt geprägt ist. Die Decken und Wände zeigen die charakteristische Fülle des barocken Stils mit religiösen Szenen und ornamentalen Details.
Das Kloster wurde 1138 gegründet, wobei archäologische Funde unter der heutigen Kirche eine frühchristliche Kirche aus dem 5. Jahrhundert enthüllen. Diese Schichten zeigen, wie der Ort über etwa 1.000 Jahre hinweg als religiöser Platz genutzt wurde.
Das Kloster beherbergt eine lebende Gemeinschaft von Prämonstratensern und ist Heimat des bekannten Wiltener Knabenchors, dessen Stimmen regelmäßig die Kirche erfüllen. Die Musiktraditionen dieser Institution prägen seit Generationen das religiöse Leben in Innsbruck.
Das Kloster ist auf der Klostergasse 7 zu finden und empfängt Besucher tagsüber, wobei man Gottesdienste und Zeiten der Andacht beachten sollte. Es ist ratsam, vorher zu prüfen, welche Bereiche frei zugänglich sind, besonders da ein lebendiger Konvent täglich anwesend ist.
Der Hochaltar zeigt eine spätgotische Marienstatue genannt Maria unter den vier Säulen, die mit der Verehrung durch römische Legionäre verbunden ist. Diese Skulptur verbindet zwei historische Religionstraditionen an einem Ort.
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