Innsbruck Stubaital station, Eisenbahnendstation in Innsbruck, Österreich
Der Stubaitalbahnhof in Innsbruck ist die frühere Endstation der Stubaitalbahn an der Brennerstraße am Fuß des Bergisels. Im Stationsgebäude lagen Kiosk, Wartehalle und Fahrdienstleitung, daneben stand eine Remise, die wegen des hohen Transportaufkommens von zwei auf drei Gleise erweitert wurde. Die Tiroler MuseumsBahnen bewahren heute historische Fahrzeuge in den Gebäuden, das Localbahnmuseum befindet sich in der ehemaligen Fahrdienstleitung und dem Warteraum.
Der Stubaitalbahnhof wurde 1903 errichtet, als Wilten noch selbstständig war, und war mit Wilten-Stubai beschildert; bis 1983 blieb er Endstation der Stubaitalbahn, dann wurde die Strecke auf Gleichstrom umgestellt und die Züge aus Fulpmes durch Innsbruck geführt. Das Güterdepot wurde 1974 abgerissen, nachdem der Warentransport eingestellt worden war. Später wurde auf dem Remisenvorplatz wieder eine Gleisharfe verlegt und ein Anschluss an das Netz der Innsbrucker Verkehrsbetriebe hergestellt.
Das Localbahnmuseum wurde in der ehemaligen Fahrdienstleitung und dem Warteraum eingerichtet, von den Tiroler MuseumsBahnen, einem um 1983 neu gegründeten Verein. Die Sammlung bewahrt historische Fahrzeuge der Stubaitalbahn und anderer Tiroler Lokalbahnen. Die Tafel am Bahnhof lautete ursprünglich Wilten-Stubai, da Wilten erst 1904 eingemeindet wurde.
Der Ort ist leicht erreichbar und als Museum für Besucher zugänglich, die sich für Eisenbahngeschichte interessieren. Man kann die erhaltenen Fahrzeuge und Gebäude besichtigen und dabei einen Eindruck von früherem Bahnbetrieb gewinnen.
Im Sommer 2007 wurde die Anlage vorübergehend reaktiviert, um reguläre Züge aufzunehmen, während Wartungsarbeiten am Innsbrucker Straßenbahnnetz durchgeführt wurden. Dies war eine seltene Rückkehr zu ihrer ursprünglichen Funktion nach Jahrzehnten als Museumsstätte.
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