Grabmal Kaiser Maximilians I., Renaissance-Grabmal in der Hofkirche, Innsbruck, Österreich.
Das Grabmal von Maximilian I. in der Hofkirche ist eine marmorne Grabplatte in der Mitte, die von 28 lebensgroßen Bronzefiguren umgeben ist, darunter Könige, Königinnen und Kaiser aus verschiedenen Epochen. Die Skulpturen stehen im Kirchenschiff und bilden zusammen ein beeindruckendes Ensemble aus Renaissance-Handwerk.
Maximilian I. beauftragte das Grabmal 1502, doch nach seinem Tod 1519 wurden seine sterblichen Überreste in Wiener Neustadt bestattet. Das Denkmal in Innsbruck blieb daher leer und wurde zu einem symbolischen Erinnerungsort für seine Macht und sein Erbe.
Die Bronzefiguren zeigen mittelalterliche und legendäre Gestalten wie König Artus und erzählen von den Verbindungen zwischen europäischen Herrscherfamilien. Sie sind heute noch ein Zeichen dafür, wie Maximilian I. seine Familie in die Geschichte einordnen wollte.
Das Grabmal befindet sich in der Hofkirche im Zentrum Innsbrucks und kann während der Öffnungszeiten der Kirche besucht werden. Der beste Moment für einen Besuch ist am Morgen, wenn weniger Menschen vor Ort sind und man die Details der Bronzefiguren besser sehen kann.
Die 28 Bronzefiguren wurden zwischen 1502 und 1584 von verschiedenen Künstlern geschaffen, weshalb man deutlich unterschiedliche künstlerische Stile erkennen kann. Diese lange Herstellung zeigt, wie aufwendig und bedeutsam dieses Projekt für die Habsburger Dynastie war.
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