Helblinghaus, Spätgotisches Wohngebäude in der Altstadt, Innsbruck, Österreich.
Das Helblinghaus ist ein fünfgeschossiges Eckgebäude im Gotik- und Barockstil mit aufwendigen Stuckdekorationen an der Fassade. Die ornamentalen Verzierungen, einschließlich Girlanden, Muschelwerk und Puttengesichter, bedecken die Außenmauern entlang der Herzog-Friedrich-Straße.
Das Gebäude entstand im fünfzehnten Jahrhundert als spätgotische Struktur. Im Jahr 1730 verwandelte es der Stuckateur Anton Gigl durch umfangreiche barocke Umgestaltungen in das prachtvolle Haus, das wir heute sehen.
Das Wappenschild der Familie Fischer über dem Eingang zeigt, dass Münzbeamte das Haus von 1725 bis 1777 bewohnten. Diese Eigentümerfamilien hinterließen ihre Spuren in der Fassade und prägten die lokale Geschichte des Platzes.
Das Haus liegt direkt gegenüber vom Goldenen Dach und ist leicht zu finden im Zentrum der Altstadt. Man kann es von der Herzog-Friedrich-Straße aus gut sehen und die Details der Stuckwerk von verschiedenen Positionen aus betrachten.
Im Eckzimmer des dritten Stocks befindet sich eine Stuckdecke mit verflochtenen Bändern, die ein Sternmuster mit Blättern und Muschelwerk bilden. Diese versteckte Dekoration ist eines der wertvollsten Details des Hauses, aber von der Straße aus nicht sichtbar.
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