Vellacher Kotschna, Naturschutzgebiet in Eisenkappel-Vellach, Österreich.
Das Vellacher Kotschna ist ein Schutzgebiet in den südlichen Karawanken mit Kalksteinbergen, die bis 2203 Meter aufragen. Es umfasst etwa 582 Hektar und beherbergt Fichtenwälder, alpine Wiesen und andere verschiedenartige Lebensräume.
Das Schutzgebiet wurde 1959 etabliert, nachdem dort bedeutende Zinnober-Vorkommen entdeckt worden waren. Die Umwandlung von einem Bergbaugebiet zu einem geschützten Naturraum markierte eine Veränderung in der Nutzung dieser Landschaft.
Die Gegend ist seit langem ein Übergangspunkt zwischen Österreich und Slowenien, wobei die Bergpässe lokale Gemeinschaften miteinander verbinden. Der Ort spiegelt diese Grenzlage wider, wo Menschen seit jeher über die Berge gingen und Austausch stattfand.
Das Gebiet verfügt über mehrere markierte Wanderwege, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten und zu verschiedenen Jahreszeiten begehbar sind. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und geeignetes Schuhwerk sowie Schichten tragen, um sich an die Bedingungen anzupassen.
Der Ort beheimatet die einzige alpine Population einer speziellen Turmschneckenart, die sonst nirgendwo in den Alpen vorkommt. Dies macht das Gebiet für Naturliebhaber besonders interessant, die seltene und spezialisierte Arten beobachten möchten.
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