Sonnenuhrhaus, Wüstenausstellungspavillon im Schönbrunner Schlosspark, Österreich.
Das Wüstenhaus Schönbrunn ist ein langes Glasgebäude in der Parkanlage des Schlosses, das Pflanzen aus trockenen Klimazonen beherbergt. Es enthält Sammlungen aus Madagaskar, den Altwelt-Wüsten und den Trockengebieten der Neuen Welt, wobei jede Region ihre eigenen Arten zeigt.
Kaiser Franz Joseph I. ließ dieses Glasgebäude 1904 errichten, um seltene Pflanzen aus Australien und anderen trockenen Regionen zu schützen. Der Architekt Alfons Custodis entwarf die Struktur, um die botanischen Sammlungen des Hofes zu bewahren.
Das Gebäude spiegelt das Interesse der Wiener an fernen Ländern und exotischen Pflanzen wider, das im frühen 20. Jahrhundert weit verbreitet war. Besucher können sehen, wie Botanik und Weltentdeckung eng miteinander verflochten waren.
Das Haus ist tagsüber offen und liegt bequem im Schönbrunnpark, wo auch der Zoo zu finden ist. Der Standort bietet gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Zentrum Wiens aus.
Im Inneren wachsen zwei Welwitschia-Pflanzen, die mehrere tausend Jahre alt werden können und unter den am längsten lebenden Pflanzen der Welt sind. Diese beiden Exemplare sind besonders bemerkenswert, da sie zeigen, wie alte und robuste Lebensformen in dieser kontrollierten Umgebung gedeihen können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.