Palmenhaus, Viktorianisches Gewächshaus in den Schönbrunner Schlossgärten, Wien, Österreich
Das Palmenhaus Schönbrunn ist ein großes gläsernes Gewächshaus im Park des Schlosses Schönbrunn, das sich über eine große Länge erstreckt und verschiedene Temperaturzonen für unterschiedliche Pflanzenarten bietet. Der Bau besteht aus Eisen und Glas und schafft innen ein feuchtes, tropisches Klima, in dem Tausende von Pflanzen aus aller Welt gedeihen.
Das Palmenhaus wurde Ende des 19. Jahrhunderts unter Kaiser Franz Joseph I. errichtet und 1882 eröffnet, um die wachsende kaiserliche Pflanzensammlung zu beherbergen. Der Bau mit seinen großen Eisenrahmen war damals eine technische Neuerung und machte es möglich, Gewächse aus tropischen Regionen in Wien zu kultivieren.
Das Palmenhaus zeigt Pflanzen aus vielen Klimazonen der Welt, die Besucher aus nächster Nähe erleben können. Die ältesten Exemplare, wie ein über hundert Jahre alter Olivenbaum, erzählen von fernen Ländern und botanischen Sammlungen.
Der Besuch im Palmenhaus ist das ganze Jahr über möglich, die Luft innen ist warm und feucht, daher ist leichte Kleidung empfehlenswert. Die Wege durch das Gewächshaus sind flach und leicht zu gehen, aber es kann eng werden, wenn viele Besucher gleichzeitig da sind.
Im Inneren wächst ein seltener Wollemia-Nadelbaum, eine Art die natürlicherweise nur in Australien vorkommt und in Kultivierung weltweit sehr selten ist. Diese besondere Pflanze zeigt, wie das Palmenhaus dazu beiträgt, bedrohte Baumarten zu erhalten.
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