Kennedybrücke, Mehrzweckbrücke in Hietzing, Wien, Österreich
Die Kennedybrücke überquert den Fluss Wien und verbindet mehrere Stadtteile, während sie sowohl Straßenbahn- als auch Autoverkehr bewältigt. Die Konstruktion bietet separate Fahrspuren für Autos, Straßenbahnen, Radfahrer und Fußgänger auf einer modernen Verkehrsader.
Die Brücke wurde 1964 eröffnet und war Ausdruck von Wiens Wunsch, die Verkehrswege nach dem Krieg auszubauen und zu modernisieren. Ihre Fertigstellung markierte einen wichtigen Schritt bei der Überwindung von Flussbarrieren, die vorher den Stadtverkehr behindert hatten.
Die Brücke wurde nach dem amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy benannt und symbolisiert die enge Beziehung zwischen Österreich und den USA in den 1960er Jahren. Dieser Name prägt bis heute das Identitätsgefühl der Gegend.
Die Brücke ist tagsüber für alle Verkehrsteilnehmer zugänglich und besonders während Stoßzeiten belebt. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist es besser, in den frühen Morgenstunden oder am Abend zu gehen oder zu fahren.
Der Architekt Fritz Pfeffer entwarf die Brücke mit innovativen Ingenieurlösungen, um den hohen Anforderungen des gemischten Verkehrs gerecht zu werden. Seine Konstruktion war für die damalige Zeit technisch fortschrittlich.
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